Krüseliner Mühle
30.09 - 03.10.2011

Freitag

Anreise
Die Anreise mit Bernd gestaltete sich wie immer "ruhig" und "gelassen" - fahren mit Bernd ist eine gemütliche Angelegenheit, es kommt kein Stress auf, man muß sich nicht an Griffen festhalten - keine gefährlichen Überholmanöver.

Bernd macht bereits auf der Strecke sein "erstes" Bild des Wochenendes.

Wir kommen sicher am Ziel an... die letzten Kilometer führten uns über nahezu unbefahrbare Feldwege... einige andere Teilnehmer sind bereits da...

...gegen 16.30Uhr treffen immer weitere Exkursionsteilnehmer in der Krüseliner Mühle irgendwo im "nirgendwo" ein.

Die kleinen Ferienhäuschen - unsere Heimat für die nächsten Tage - liegen romantisch an einem glasklarem See - Sichtweite bestimmt 20m.

Weizenbier
Nach der ersten erfolgreichen Besichtigung der Häuschen, verstauen des Gepäcks und der anschließenden kurzen Runde durch die Gegend setzen wir uns gemütlich bei einem ersten Weizenbier in der kleinen Gaststätte der Krüseliner Mühle zusammen. Erste Technik- und Locationplauschs finden statt. Das Wetter absolut klasse - Sonnenschein pur - jedenfalls aus Sicht eines normalen Urlaubsreisenden. Erste Befürchtungen die Sonne könnte das Fotografieren stören kommen auf. Langsam füllte sich der Tisch in der Gaststätte und immer mehr Teilnehmer treffen nach und nach ein.

Nach dem Feierabendbierchen machen sich bereits die ersten auf - die ersten Bilder des Wochenendes zu machen. Der Rest begibt sich auf direktem Weg in die Unterkunft von Claudia. Angesagt ist es das Abendessen für die Gruppe vorzubereiten.

Es gibt einiges an Arbeit, das schneiden der Paprika, des Brotes, Schafskäse und allerhand andere Leckereien.


Neben der Arbeit gibt es mmh... ein erfreuliches Ereignis, Lothar hat seinen letzten Arbeitstag vor dem Ruhestand - um 24.00Uhr soll es soweit sein... Anstossen auf das ganze.

Langsam trudeln auch die Fotografen unter uns ein und sammeln sich in kleinen Grüppchen neben dem Grill.

Das vorbereitete Essen wird durch viele kleine fleisige Ameisen nach draußen getragen.

Doch....

Abendessen: Grillen
... oder das warten auf die Grillwürstchen.


Leider, leider - es fehlen noch die Würstchen und die Grillkohle für ein erfolgreiches Grillevent. Sigi und Moni sind mit dieser Aufgabe betraut, doch verfahren sie sich leider in den Weiten Mecklenburgs - die schlechten unbeleuchteten Wege tragen ihr übriges dazu bei. Obwohl die meisten schon mehr oder weniger großen Hunger haben kommt keine schlechte Stimmung auf - alle sind vertieft in interessante Gespräche und begnügen sich schon mal mit den übrigen Sachen wie Brot und Salat. Und natürlich gibt es auch flüssige Nahrung in Form von Bier und Wasser.


Endlich - Sigi und Moni treffen mit der heiß erwarteten Kohle und den Würstchen ein. Das Feuer wird Ruck-Zuck entfacht und auch genauso schnell die Würstchen auf den Grill geworfen, der erste Schwung verkohlt auch gleich bei dieser Aktion. Der zweite Schwung war umso besser.

Vortrag Bernd ... der eigene Stil oder warum Werner nicht mit seinem Vortrag fertig geworden ist.

Angesagt war jetzt eigentlich der Vortrag von Werner. Werner hat diesen aber nicht fertig - und wer Werner kennt der weiß das es sowas eigentlich niemals nie gibt. Es mußte also einen Grund dafür geben. Dieser lag darin das Werner einen Tag zuvor sein erstes Buch heraus gebracht hat bzw. die großen Buchhandlungen den ersten Tag das Buch angeboten haben. Es gab also viel zu tun und da läßt es sich natürlich verschmerzen das Werner nicht fertig geworden ist. Bernd hielt somit seinen Vortrag - der eigene Stil. Er beleuchtete was eigentlich der eigene Stil ist - ob es lohnenswert ist nach einem Stil zu streben und ob man das überhaupt kann. Eine rundum klasse Angelelegenheit.

Samstag - Frühstück, die Frühstücksgruppe

In der Frühe treten die ersten bereits den Weg an das Gelände zu erkunden und natürlich zu fotografieren. Wer sich dem Stress nicht gewachsen fühlte der schloss sich gegen 8.00Uhr der Frühstücksvorbereitungsgruppe an. Sinn und Zweck - logisch - das Frühstück für die harten Fotografen unter uns vorbereiten. Auch hier wieder - für so eine große Meute ein Frühstück zu zaubern bedeutet Arbeit... Kakao und Kaffee kochen, Brötchen aufbacken, Wurst aufschneiden, Eier und Würstchen ... Tisch eindecken und und und...


... es hat sich gelohnt, gegen 9.00Uhr finden sich auch die letzten ein - bestimmt war es der Hunger ... ;-).

Ein richtig gemütliches Frühstück.

Nach dem Frühstück bilden sich einige Grüppchen, einige gehen alleine in den Wald die anderen machen eine Führung mit Dr. Peter Wernicke durch das Gebiet und wieder andere hängen einfach nur ab... ... ich schloss mich der Abhänggruppe an ... die aus Werner, Sandra, Barbara+Kids, Sigi und Moni sowie den sich allein im Wald befindlichem Bernd und Ralph an.

Sigi leider noch ein klein wenig krank schläft erstmal einen großen Teil des Tages. Ralph fängt nach dem Frühstück an sein mitgebrachtes Boot zusammenzubauen. Im Anschluss daran dreht er die ersten Runden auf dem See mit Moni.


Der Rest sitzt einfach nur in der Sonne. Redet über dies und das.

Mit der Zeit wird es unendlich heiß und ich entschließe mich zu einer folgenschweren Sache. Ich glaube ich war der erste im Wasser :) und ich fand es wirklich zu kalt! Nachmittags versuchten es noch Barbara und die Kids - die fanden es dagegen ok. Naja - bin wohl nich hart genug. In jedem Fall werde ich das noch das ganze Wochenende hören müssen.

Insgesamt führte uns das abhängen am Nachmittag noch zum kleinen Steg nahe der Gaststätte... Sandra, Barbara und die Kids auf ein Trettboot - Sigi noch im Bett, Moni und Ralph in Ralphs Boot - bleiben noch Werner und ich (der oben noch erwähnte Bernd war schon längere Zeit auf eigene Faust unterwegs)- wir begnügten uns ganz einfach mit einem Milchkaffee die anderen bei ihrem Treiben beobachtend.

Bis zum Abend gestaltet sich der Tag so - und es war toll - am Abend noch schnell an einen anderen Steg bzw. eine kleine Kirchruine. Zu sehen und zu fotografieren gibt es Schwäne und Mücken sowie insbesondere für Sandra interessant - die springenden Fische.


Abendessen: Aal, Wild, Mangocreme oder doch lieber das Schnitzel ... oder das first class Gasthaus in der Wildniss

Nach erledigter Arbeit und auch den ersten Bildern für unser Grüppchen... ging es zu unserem ersten gemeinsamen Abendessen. Ein Edelrestaurant mitten in einem kleinem Dörfchen. Nach anfänglichen kleineren Schwierigkeiten mit Bestellungsdetails - wer hatte eigentlich was genau gewählt ging es los... Aal - Wild und eine leckere Mangocreme zum Abschluss und ganz sicher wieder ein gemütliches Zusammensein, erste Gespräche über die Ergebnisse des Tages. Für Kinder gab es Schnitzel mit Bratkartoffeln.


Den Abschluss des Tages bildeten wieder zwei Grüppchen - die Raucher und die Nichtraucher - Raucher draußen, die anderen saßen gemütlich in Claudias Unterkunft zusammen.

Sonntag
Frühstück
gleiches Spiel wie am Vortag - entweder das Fotografieren oder eben die Frühstücksvorbereitungsgruppe.

Nach dem wieder leckerem Frühstück nun endlich die Stunde von Werner und seinem am Samstag wieder verlegtem Vortrag - am Samstagabend war einfach die Luft raus - alle waren Müde. Vortrag Werner...

Es bildeten sich wieder kleine Grüppchen die in alle Richtungen ausströmen um wieder schöne Bilder auf ihre Speicherkarten zu bringen.

Unser Grüppchen - ähnlich wie am Vortag - es war wieder "Abhängen" angesagt. Wobei Sandra, Barbara und die Kids heute das Ruderboot nutzen. Sigi und Moni im See schwimmen - wie könnte es anders sein, auch ihnen ist es nicht zu kalt. Nunja.

Im großen und ganzen haben eigentlich nur Werner und ich beide Tage abgehangen, die anderen waren immer irgendwie beschäftigt.

Jetzt wollen wir es den anderen natürlich auch noch zeigen und brechen am Nachmittag auf in den Wald. Ziel eine kleine feuchte Fläche im Wald - angesagt ist es Pilze zu fotografieren. Vorstellbar ist das wie folgt, alle liegen irgendwie verteilt auf dem Waldboden und fotografieren winzige Pilzchen. Nicht alle - Sandra beschäftigt sich ausgiebig mit einem irgendwas schleimig Rübling. :) Denke aber das hat sich wirklich gelohnt. Einige sehenswerte Exemplare sind dabei rausgekommen.


Abendessen: Tomatensuppe, Kiech, Bio-Eis ... oder ich hasse Tomatensuppe

In einer Tanzstudio ähnlichen Location geht es zum Abendessen, eigentlich sehr nett die Location. Insgesamt erscheinen die Bedienungen allerdings etwas überfordert. Soweit aber keine nennenswerten Probleme mit Ausnahme des einen: Sandra hasst Tomatensuppe - was sie auch lautstark mitteilt. Nunja gegessen hat sie diese dann trotzdem ;-). Als Hauptgericht eine für meinen Geschmack eher mäßige Kiech - zum Abschluss ein BioEis - Geschmacksrichtung: Schoko/Sandorn.


Den Abend beschliessen wir mit ordentlich Bilder gucken, es gibt Rotwild, viele Vögel, Kunst, Schwarz/Weiß und vieles mehr. Jeder der gewollt hätte - der hätte auch gedurft - aber nicht jeder wollte...

Erfahrungsgemäß ist die Müdigkeit am zweiten Abend schon größer als am ersten, der Ausklang findet also gleich vor der Tür des Gemeinschaftsraums statt.

Montag
Frühstück
dreimal darf man raten wie das abgelaufen ist... :)

Claudia hat es mit dem Frühstück wirklich gut gemeint, es bleibt einiges übrig und wird an Bedürftige verteilt - für lange Rückreisen, für leere Kühlschränke zu Hause.

Abreise
Nach einer umfangreichen Verabschiedung geht es nach Hause...

Marc Hesse