Die neue Wanderausstellung der Regionalgruppe wird gezeigt!

Alte Sprüche haben ihre Daseinsberechtigung!
In der neuen Wanderausstellung findet der vielzitierte Satz „Was lange währt wird (richtig) gut.“ seine Bestätigung. Und so sind seit dem 8. August 2009 unter dem Titel „Natur- Momentaufnahmen“ im Gerichtssaal der ehemaligen Klosteranlage Rehna 45 Fine Art- Prints von über 20 Fotografen der Regionalgruppe in wohl einem der schönsten Ausstellungsräume zu sehen.
Der Weg dahin war ziemlich lang, ziemlich steinig, aber es hat sich gelohnt.
Eine 4- köpfige Jury hat es sich nicht leicht gemacht aus weit über 100 Bildern die gezeigten Arbeiten ausgewählt. Marc Hesse hat mit Prints & Passepartout die Grundlage für eine schöne Präsentation geschaffen und spätestens mit dem Ausrahmen der Vorgängerversion der Ausstellung wurde klar, dass unsere Gruppe in den zurückliegenden Jahren an Qualität und Vielfalt gewachsen ist.
Die ca. 20 Gäste die zur Eröffnung gekommen sind, waren beeindruckt.
Die bei der Rekonstruktion des alten Gerichtssaales teilweise freigelegten Waldmalereien bildeten einen phantastischen Kontrast zu den gezeigten Naturbildern.
In den Gesprächen war der Bogen über mehrere Jahrhunderte Bildsprache und –inhalte schnell gespannt…
Im Infomaterial über die Gesellschaft Deutscher Tierfotografen wurde viel geblättert und die ausgelegten Foren „Naturfotografie“ lösten in der Mischung aus fundierten Informationen & starken Bild Begeisterung aus. Ein herzliches Dankschön an Volker Bohlmann und Christoph Völzer die durch ihr Engagement die Ausstellung erst möglichgemacht haben und ein genauso großes Dankeschön an die Stadt Rehna und den Klosterverein Rehna für die Unterstützung bei der Vorbereitung und Betreuung der Ausstellung.
Die Klosteranlage deren Geschichte bis weit in das 13. Jahrhundert zurückführt, ist als BUGA- Außenstandort allemal eine Reise wert. Bis Ende September ist mit den MOMENTAUFNAHMEN noch ein Grund dazu gekommen, sich auf den Weg nach Westmecklenburg zu machen.

Aus dem Ausstellungstext:
„Der Versuch einer Begriffsbestimmung:
Als NATUR wird im Allgemeinen im westlichen Kulturkreis das bezeichnet, was nicht vom Menschen geschaffen ist. Ob der Mensch Teil der Natur ist? Darüber herrscht schon kein gesellschaftlicher Konsens mehr…
Die FOTOGRAFIE war zu ihrer Entwicklung ein optisch- chemisches Wiedergabeverfahren. Heute ist sie ein wachsender Berg an elektronischen Daten. Sie schafft ein Abbild einer scheinbaren Realität und im medialen Zeitalter ist sie überall mehr als präsent.
Aber dieser Erklärungsversuch allein wird der Fotografie nicht gerecht. Fotografie ist mehr als ein technischer Prozess. Fotografie setzt die Fähigkeit zu sehen und zu erkennen voraus. Unser Bild von der Welt in der wir leben, wird geprägt von Erfahrungen, Gefühlen, Erleben und Wissen um die Dinge und wird damit zu einer ganz persönlichen Sicht.
In den hier gezeigten MOMENTAUFNAHMEN haben Naturfotografen mit viel Gefühl für den richtigen Zeitpunkt faszinierende Augenblicke festgehalten. Vertraute Landschaften entfalten im dramatischen Licht einen ganz neuen Zauber. Durch Wissen, Beobachtungsgabe und auch einen Hauch von Poesie entstehen eindringliche Bilder von Tieren. Kleine Details, Unscheinbares entfalten herausgelöst ihren Reiz. Betrachten Sie die hier gezeigten Fotografien der Mitglieder der Regionalgruppe Mecklenburg - Vorpommern der Gesellschaft deutscher Tierfotografen als Einladung. Als Einladung für Momente des Innehaltens, des Verweilens, des bewussten Wahrnehmens von Natur, egal ob mit oder ohne Kamera. Gerade unser Bundesland Mecklenburg - Vorpommern ist so reich an tiefen Wäldern, verwunschenen Mooren und einer traumhaften, vielgestaltigen Küste. Entdecken Sie diesen Reichtum für sich und bewahren Sie ihn! „

Claudia Müller Leiterin der Regionalgruppe IX der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen

Bilder: Volker Bohlmann, Christoph Völzer, Claudia Müller