"Natur- Momentaufnahmen" im Amt

Das erste winterliche Schneetreiben Ende November hat 4 Mitglieder der Regionalgruppe nicht davon abgehalten, sich auf den Weg in das Rostocker Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt zu machen und die Regionalgruppenausstellung auf den Fluren in der 11. Etage zu hängen. Nachdem wir erkannt haben, das jeder von uns die 45 Rahmen mit den Fine Art- Prints wohl in einer völlig anderen Weise gehängt hätte und hier und heimlich Plätze getauscht wurden, fand dann doch jedes Bild seinen angemessenen Platz. Während wir noch beim Rahmen richten, Scheiben polieren und mit dem Beschriften beschäftigt waren, streiften die Mitarbeiter bereit über die langen Flure und suchten sich ihre persönlichen Favoriten unter den gezeigten Bildern. Zur Eröffnung am 26.11.2010 sprach Dr. Lothar Wölfel ein paar einführende Worte und stand danach gemeinsam mit Jürgen Reich und Werner Klug für einen kleinen Ausstellungsrundgang zur Verfügung.

Noch bis zum 23.02.2011 können Mitarbeiter und Besucher quasi bildgewordene Arbeitsinhalte des Amtes für Landwirtschaft und Umwelt in der Erich-Schlesinger-Straße 35 in 18059 Rostock betrachten.

An dieser Stelle ein herzlicher Dank an Frau Anke Streichert als Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit für die gute Zusammenarbeit in Vorbereitung der Ausstellung und an Torsten Karock für die Behebung unseres „Glasbruchs“.
Holger Duty möchte ich an dieser Stelle besonders für seine engagierte Betreuung unserer Gemeinschaftsausstellung im Rostocker Umland über die Sommermonate danken.

Claudia Müller
Nationalparkimpressionen im "Vier Jahreszeiten"

Von Anfang Oktober bis Anfang November zeigen 7 Fotografen der GDT-Regionalgruppe IX Mecklenburg-Vorpommern im Hotel "Vier Jahreszeiten" im Sehort Zingst Arbeiten die in den 3 Nationalparken des Bundeslandes entstanden sind. Anlass der Ausstellung ist das 20jährige Jubileum dieser Schutzgebiete. Mit den 21 ausgewählten Fotografien gelingt es bei Weitem nicht, dem Müritz- Nationalpark, dem Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft oder dem Nationalpark Jasmund in all ihren Fassetten gereicht zu werden, aber sie zeigen, das es eine der besten Entscheidungen der letzten DDR-Regierung war, diese Schutzgebiete aus zuweisen. Die weiten tiefen Wälder und die wilden unverbauten Küsten gehören zu den schönsten Landschaften in Mecklenburg-Vorpommern und sind wertvolle Lebensräume für eine unverwechselbare Flora & Fauna - ein Erbe auf das wir stolz seinen können und das verpflichtet.
Bilder: Hans-Dieter Graf, Dr Peter Wernicke, Claudia Müller
Hommage an eine Landschaft

Große Geschenke kommen meist mit einer dicken roten Schleife ins Haus… Manchmal ist es auch eine schicke violette Banderole - wie beim aktuelle Bildband der beiden Naturfotografen Sandra Bartocha und Dr. Peter Wernicke.
Wenn Zwei ihre Stärkten kennen und sich darauf konzentrieren, kann eigentlich nur etwas Gutes dabei herauskommen… in diesem Fall ist es „Der Müritz Nationalpark- Hommage an eine Landschaft“, erschienen in einer limitierten Sonderausgabe bei der Edition Morizaner und für 34,95 Euro unter ISBN 978-3-941803-01-5 zu haben. Ein feines Buch mit einem ausgewogenen Verhältnis von visuellem Genuss und Information. In meinen Augen eines der besten Bücher über eine Region Mecklenburg-Vorpommerns die in den letzten Jahren erschienen sind. Und wohl mit das schönste Geschenk was der Müritz Nationalpark zu seinem 20 jährigen Jubiläum bekommen konnte.
Wilde Welten in Mecklenburg

Preisgekrönte Fotografien werden in den Metropolen dieser Welt und in dem kleinen Dörfchen Bollewick im tiefsten Mecklenburg gezeigt. Noch bis zum 5.9.2010 ist der „Wildlife Photographer of the Year 2009“ in der riesigen alten Scheune des Ortes zu stehen.
Der „Wildlife Photographer of the Year“ ist der weltweit größte und prestigeträchtigste Wettbewerb für Naturfotografie und jährlich das bedeutendste Ereignis in der Naturfotografie. Im Pressetext heißt es dazu: „Seit 1964 wird er vom Natural History Museum in London und dem BBC Wildlife Magazine ausgerichtet. Im Jahr 2009 (45. Wettbewerb) wurden 43.135 Beiträge aus 94 Ländern eingesandt, so viele wie nie zuvor. Nach der traditionellen Premiere der Sieger im Londoner Natural History Museum treten die besten Motive dann im Folgejahr als Wanderausstellung ihre Reise um die Welt an – Millionen Menschen werden sie sehen. Den Besucher erwarten technisch perfekte, künstlerisch beeindruckende und emotional bewegende Aufnahmen, die die Vielseitigkeit der modernen Naturfotografie, aber auch die Vielfalt, Schönheit und Dramatik der Natur und deren Bedrohung durch den Menschen sichtbar machen… Jeder Fotograf, der es geschafft hat, mit seinem Foto diese Jury zu beeindruckenden und in die Ausstellung aufgenommen zu werden, darf sich zu Recht zur Elite der Naturfotografen zählen. Alle Siegerbilder sind täglich von 10-18 Uhr in Bollewick zu sehen. Informationen unter 039931/52009.“ Ein großer Dank gilt dem Verein um die Feldsteinscheune durch dessen Engagement seit Jahren diese hochkarätige Ausstellung hier im Land gezeigt werden kann.
Ebenfalls bis zum 5.9.2010 ist die Ausstellung von Lars Hoffmann WASSER LAND LICHT mit 23 großformatigen Naturbilder des Wesenberger Fotografen und Mitgliedes unserer Regionalgruppe zu sehen. Seine Bilder zeigen unsere Region aus ungewöhnlichen Sichtweisen, sie begeistern und berühren. Dafür war der Fotograf über einen Zeitraum von vier Jahren in der mecklenburgischen Seenplatte unterwegs, zu Fuß, per Kanu und gelegentlich auch in der Luft. Die präsentierten Aufnahmen entstanden mit viel Geduld, die Umsetzung einiger Ideen dauerte manchmal Monate. „Ich versuche neue Perspektiven zu gewinnen, unsere Heimat mit den Augen eines Entdeckers zu betrachten“, sagt Lars Hoffmann. Die Scheune Bollewick zeigt in den nächsten Wochen gleich zwei Ausstellungen und nimmt den Betrachter mit in die weite Welt der Naturfotografie und setzt parallel den Focus auf die Wunderwelt Natur vor unserer Haustür.

Das kleine Dörfchen Bollewick mit der dicksten Scheune liegt an der Landstraße zwischen Röbel und Wittstock/Dosse 2 km südlich von Röbel. Nach Bollewick kommt man über die Autobahn A24 und A19 Abfahrt Röbel. Dort fährt man die B 198 Richtung Mirow/Neustrelitz ca. 10 km bis zur Ampelkreuzung. Dann biegt man nach Norden Richtung Röbel Bollewick ab.
Kleiner Waldspaziergang

Noch bis zum 17.9.2010 ist im Bürgerhaus Schlaatz in Potsdam eine Ausstellung mit einer Auswahl kleiner Fine Art Prints von Claudia Müller zu dem Thema Wald(an)sichten zu sehen. „Mit der Kamera in der Hand lasse ich mich von Formen und Farben inspirieren und versuche das Wesen des Waldes einzufangen...Das Ergebnis sind Bilder voller Farben und Bilder die durch Abstraktion das eigene Erinnern des Betrachters in Frage stellen.“
„Kleinen Version“ der RG Ausstellung im Bürgerhaus „Am Schlaatz“ Potsdam.

Noch bis Mitte Juni ist die Ausstellung der Regionalgruppe IX der GDT in ihrer „kleinen Version“ im Bürgerhaus „Am Schlaatz“ in Potsdam zu sehen. An dieser Stelle ein herzlicher Dank an Marc Hesse und Sandra Bartocha die sich um die Vorbereitung der Präsentation gekümmert haben und an Ralph Gräf der als GDTler aus Berlin- Brandenburg zur Eröffnung wunderbare einführende Worte zu den gezeigten Arbeiten gefunden hat.
Der Wettbewerb Naturfotograf des Jahres 2010 der Gesellschaft deutscher Tierfotografen

Wettbewerbe haben ihre eigenen Regeln und ihre eigene Dynamik. Manchmal lohnt es, sich für eine halbe Nacht in den Untiefen des hoffentlich gut sortierten Fotoarchives zu versenken und eine Einsendung zusammenzustellen…

Und dann kann man die Geschichte zum Bild erzählen, so wie der Galenbecker Naturfotograf Erich Hoyer, Gewinner der Kategorie „Gehege/ Zoo“: „Leider besteht eine Korrelation "zunehmendes Alter - Häufigkeit der Zoobesuche". Und dann, wenn die Bequemlichkeit wieder einmal gesiegt hat, kann es auch mal für einen Feld-Wald- und Wiesenfotografen ganz befriedigend sein. Zumal wenn ein bisher unbekanntes Terrain erkundet wird. Ein Wildgehege, ein Tierpark, ein Zoo.

Im Juli 2009 war es der "Zoo am Meer" in Bremerhaven. Ein kleiner Zoo, aber mit hübschen, fotografenfreundlichen Anlagen, u.a. der schöne Baßtölpelanlage. Nun kamen wir gerade von Helgoland und die Baßtölpel reizten uns daher nicht sonderlich, doch was es auf Helgoland nicht gab, bekamen wir in Bremerhaven: Baßtölpel unter Wasser. Obwohl dichtes Gedränge herrschte - und das ist der Nachteil vieler Zoos zur Ferienzeit - verbrachte ich lange Zeit vor der Glasscheibe, die es ermöglichte, tauchende Baßtölpel im Wasser zu beobachten. Meine schönsten Fotos dieses Tages im Zoo übrigens: außerhalb der Gehege am Wegrand sandbadende Haussperlinge... „

Canon EOS 40D, EF28-300mm/3,5-5,6L IS USM bei 50mm, Blitz, ISO 400, frei Hand
Oder wie Claudia Müller als „Naturfotografin des Jahres 2010“ die Geschichte von „39 Cent“:
„Ein eisig kalter Spätwintertag, die Landschaft tief verschneit und in eine dicke weise Decke gehüllt. Seit Wochen sind die umliegenden Seen mit einer starken Eisschicht überzogen. Der große See am Stadtrand hat noch einige wenige offene Stellen an denen sich die Wasservögel versammeln. Viele Städter wandern hier her und füttern Schwäne, Stockenten und Rallen mit Brot und Getreideschrot. Auch für mich der perfekte Ort für ein paar fotografische Fingerübungen und Bewegungsstudien. Der leicht bedeckte Himmel ermöglicht relativ lange Belichtungszeiten und weiche ausgeglichene Farben.

Vor allem die recht dominanten Stockentenerpel stürzten sich laut schnatternd auf die von meinem Partner zugeworfenen Brotkrumen. Aus einer ganzen Reihe von Bildern wählte ich dieses aus, da mich aus ausgewogene Verhältnis aus Dynamik und Grafik überzeugte. Das wunderbar grünmetallisch schimmernde Brutgefieder der Erpel und ihre leuchtenden gelben Schnäbel setzten farbige Akzente und sind Blickführer.

Die Wahl dieses Bildes stellt einiges auf den Kopf. Gute Naturfotografie ist an banalen Orten, mit einfachen Mitteln, in sehr alltäglichen Situationen und wie hier mit der finanziellen Investition von 39 Cent in ein Weißbrot möglich. Der entscheidende Punkt ist immer, wie nehme ich Natur wahr und wie setzt ich fotografisch das um, was sie mir gibt. Das was und wie ich es fotografiert habe, ist nicht neu, aber ich bin den letzten konsequenten Schritt gegangen und habe es für meine Wettbewerbseinsendung ausgewählt.

Die Welt ist verrückt. Unmögliches ist möglich. Und DAS ist gut so.“
Alle Bilder des Wettbewerbes sind zu sehen unter www.gdtfoto.de und demnächst in einer Ausstellung bei der deutschen Wildtierstiftung. BR]
Text & Bild Claudia Müller, Erich Hoyer

Bilder ohne Ende…

Eisiger Wind und Fockenwirbel jagen übers Land. Die Schneeglöckchen schieben sich durch feuchte Erde vorsichtig ans Licht. In der grauen Landschaft stehen die ersten Kraniche auf überschwemmten Wiesen. Aber es riecht noch nicht so richtig nach Frühling.
Auch wenn der Wunsch wächst, wieder durch Wald & Feld zu streifen, sind kleine Ausstellungrundgänge im Augenblick ein gutes Alternativprogramm… Als Fine Art- Prints zeigt Claudia Müller noch bis zum 5.April 2010 im Regionalmuseum der Stadt Neubrandenburg in der Vierrademühle ihre „Wald(an)sichten. Im Ausstellungstext heißt es dazu: „Mit der Kamera in der Hand lasse ich mich von Formen und Farben inspirieren und versuche das Wesen des Waldes einzufangen. Bei diffusem Licht, bei Regen oder Schneegestöber, in den Momenten in denen die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne in den Wald dringen oder mit Einbrechen der Dunkelheit, finde ich meine Motive. Oft bleibe ich einfach stehen und beobachte wie durch das wandernde Licht fast surreale Stimmungen entstehen - flüchtige Momente. Ich möchte diese für mich besonderen Augenblicke aus ihrer Vergänglichkeit lösen und durch die Art wie ich sie festhalte auf das Wesentliche reduzieren. Das Ergebnis sind Bilder voller Farben und Bilder die durch Abstraktion das eigene Erinnern des Betrachters in Frage stellen.“

Im Wasserturm der Stadt Grimmen zeigt Dr. Lothar Wölfel bis zum 2.Mai 2010 „Florale Details“. Mit geschultem Blick hat der Fotograf mit seinem Makroobjektiv Details an Blüten und Pflanzen herausgearbeitet und er lädt den Besucher zum genauen Betrachten ein. Das langjährige Mitglied der GDT- Regionalgruppe zeigt sich als feiner Beobachter mit viel Gespür für Form & Grafik.

Bis zum 16.Mai 2010 zeigt die Galerie Kurhaus in Zingst anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Nationalparks Vorpommersche Bodenlandschaft Material aus dem Fotoarchiv des Nationalparkamtes und aktuelle Arbeiten von Jürgen Reich und Thomas Grundner. Die beiden Fotografen geben mit ihren Aufnahmen Einblick in die Landschaft und Tier- & Pflanzenwelt es Nationalparks. Parallel zur Ausstellung ist beim Hinstorf- Verlag ein Buch mit Fotografien von Jürgen Reich und Thomas Grundner erschien in dem die wechselvolle Küstenregion vorgestellt wird. Jürgen Reich erweist sich in seinen Texten einmal mehr als genauer Beobachter und nimmt den Leser in atmosphärischen Texten mit auf seine Streifzüge durch den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.
ISBN 978-3-356-01360-3

Bild & Text Claudia Müller
Unsere Fotos in der Landeshauptstadt Schwerin
Am 5. Januar wurde unsere aktuelle Ausstellung „Natur- Momentaufnahmen“ in den Räumen des Landwirtschaftsministeriums am Paulshöher Weg in Schwerin eröffnet. Am Tag zuvor haben Sandra Bartocha und Silko Bednarz die Bilder gehängt. Beide hatten vor Ort auf tätige Mithilfe gehofft, aber da sie in dieser Hinsicht etwas enttäuscht wurden, zog sich das Ganze dann doch sehr in die Länge. Davon war am Folgetag natürlich nichts mehr zu spüren.

Pünktlich zur Eröffnung waren etwa 30 Interessierte erschienen. Herr Voß, der Abteilungsleiter der Allgemeinen Abteilung begrüßte in Vertretung des Ministers die Anwesenden und informierte anhand unseres Pressetextes über die Ausstellung und über die GDT. Unser Angebot, zur Eröffnung für Fragen und weitere Auskünfte zur Verfügung zu stehen, wurde durch Walter Thiel, der mit seiner Ehefrau gekommen war, und mich realisiert. Um die inzwischen entstandene Neugier der Besucher und das Informationsbedürfnis der „Schweriner Volkszeitung“ zu befriedigen, haben wir zunächst unsere Pressemitteilung mit Hinweisen zur Geschichte unserer Gruppe und der GDT, zu ihren Zielen, zum Aufnahmeverfahren und zu ihren ethischen Grundsätzen ergänzt. Wir konnten uns des Gefühls nicht erwehren, dass bei einigen Besuchern das landläufige Bild vom Naturfotografen, der einsam und selbstverliebt zum Schrecken der Naturschützer durch die Gegend zieht, vielleicht erstmals ins Wanken geriet. Unsere Antworten auf die Fragen zum „Wie?“ und „Wie lange?“ in der Naturfotografie erregten doch großes Staunen über den zeitlichen und materiellen Aufwand, der vor dem gelungenen Foto steht. Schließlich ist das nicht verwunderlich, denn im digitalen Zeitalter der ungeahnten technischen Möglichkeiten vermutet der Normalbürger hinter spektakulären Naturfotos auch nur noch die perfekte Beherrschung von Bildbearbeitungsprogrammen. Dass es uns darum aber in erster Linie nicht geht, sondern um wahrhaftige, ästhetisch und emotional ansprechende Bilder ist den Besuchern durch die Gesamtheit der ausgestellten Fotos bewusst geworden. Ich glaube, dass die meisten Betrachter überrascht waren Naturbilder vorzufinden, die jenseits ihrer bisherigen Sehgewohnheiten lagen. Trotzdem - und an dem Ort fast unerwartet - kamen Fragen zur kritischen Naturfotografie. Wir haben über die aktuellen Diskussionen unter den Naturfotografen und über deren Engagement berichtet, aber auch betont, dass das nicht allein das Thema eines im Wald entsorgten Müllbeutels oder eines totgefahrenen Igels sein kann.

Ich habe schon etliche Eröffnungen von Fotoausstellungen erlebt – diese war eine von den besseren. Selten habe ich soviel ehrliches Interesse vorgefunden, selten wurden so viele Fragen gestellt. Auch wenn die Vorbereitung etwas schwierig war, können wir unsere Ausstellung dort als schönen Erfolg verbuchen.

Dr. Lothar Wölfel

Die Ausstellung ist noch bis zum 30. März im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz südöstlich der Schweriner Altstadt im Paulshöher Weg 1 montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr zu sehen.
Bild: Sandra Bartocha
Ein Jahr unter Seeadlern
„Ein Jahr unter Seeadlern“ heißt die erste Ausstellung 2010 der Kur- und Tourismus GmbH Zingst im Kurhaus des Ostseebades. Für den GDtler Jürgen Reich ist ein Naturfotografentraum war geworden- über ein ganzes Jahr begleitete er ein Seeadlerpaar, fotografierte und beobachtete sie intensiv aus seinem Baumhaus in 25 m Höhe nahe dem riesigen Adlerhorst.
Am 3. Januar waren viele Besucher zur Eröffnung der Ausstellung und dem anschließenden Vortrag gekommen um mehr über unseren größten einheimischen Greifvogel zu erfahren. Als intensiver Beobachter bringt er dem Betrachter nicht nur den Seeadler in einzigartige Bilder nahe, er vermittelt in seinen ankedotenreichen und fundierten Erzählungen auch neue Erkenntnisse, die den bisherigen Wissensstand um diesen faszinierenden Greifvogel ergänzen und bereichern. Sein Ziel ist es, das Tier nicht als fotografisches Objekt zu benutzen sondern eine Beziehung zu ihm aufzubauen.
Vor 100 Jahren noch extrem bedroht, besitzt der Seeadler mittlerweile in Mecklenburg- Vorpommern mit 200 Brutpaaren die größte Population im Vergleich zu den anderen Bundesländern. Im weiten Himmel über den mecklenburger Seen kreisende Seeadler sind ein vertrautes Bild. An günstigen Plätzen kann man vor allem die Jungadler in großen Trupps antreffen und Jürgen Reich sind herrliche Bilder von ihren spielerischen Rangeleien gelungen. Aber richtig spannend wird es im tiefen Winter wenn die Adlerpaare mit ihren lauten durchdringenden Rufen umeinander werben…

Noch bis zum 24. Februar 2010 sind die Fotografien von Jürgen Reich in der Galerie des Kurhaus Zingst zu sehen.
Bei HINSTORFF sind von Jürgen Reich unter anderem
„Ein Jahr unter Adlern“
„Ein stiller Schatz Moore in Mecklenburg- Vorpommern“
„Ein Kranichjahr in Mecklenburg- Vorpommern“
erschienen.

Bilder Jürgen Reich und Silko Bednarz
7. Hunsrücker Naturfototage
Vom 26.02.-28.02.2012 finden in 5578 Niederwörresbach die 7. Hunsrücker Naturfototage an der Deutschen Edelsteinstraße statt. Neben einer Präsentation des Luxenburger Naturfotografenvereins am Freitag zeigen am Sonnabend und Sonntag Karl- Heinz Schleder, Willi Rolfes, Dirk Vorbusch, Dos Winkel, Markus Botzek, Bernd Liedkte, Ingo Arndt und auch die GDT- Regionalgruppe Mecklenburg- Vorpommern ihre Vorträge. Mit „Alder, Kraniche & Me(h)er“ machen wir uns aus dem Nordosten Deutschlands auf den Weg einmal quer durch Deutschland.


Weitere Informationen, Anmeldungen und Eintrittskarten bei:
Hans-Martin Braun
Schulstr. 4b
55758 Schauren
Tel.: 06786-951507
FAX: 06786-951508
hans-martin-braun@web.de
www.braun-naturfoto.de


Informationen auch bei:
Tourist-Information Deutsche Edelsteinstraße
Brühlstr. 16
55756 Herrstein
Tel.: 06785-79-104 oder –103
FAX: 06785-79-120
info@edelsteinstrasse.de
www.deutsche-edelsteinstrasse.de

Bilder: Dr. Peter Wernicke, Sandra Bartocha